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„Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist.“

— Kurt Cobain

Ja, ich bin immer an die Grenzen des Erlaubten gegangen. Ja, manchmal auch darüber hinaus. Und ja, mich haben auf dem Platz nur meine Mitspieler gemocht – und auch hier nicht alle. Doch mal ehrlich: Warum haben mich Vereine wie der Karlsruher SC, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC Berlin geholt?

Weil sie wussten, dass ich immer alles gebe, dass ich alles dem Erfolg unterordne und dass ich Mannschaften dank meiner Willenskraft mitreiße und voranbringe. Und nur darum geht es im Profifußball.


Vita

2011 – 2014

Hertha BSC Berlin


2009 – 2011

Eintracht Frankfurt


2006 – 2009

Karlsruher SC


2001 – 2006

VfL Wolfsburg


1998 – 2001

FC Magdeburg


1995 - 1998

Germania Halberstadt


1988 - 1995

SV Langenstein


Spiele Erste Bundesliga:

192


Tore Erste Bundesliga:

12


Spiele Zweite Bundesliga:

40


Tore Zweite Bundesliga:

2


Spiele U21-Nationalmannschaft:

19


Tore U21-Nationalmannschaft:

1


Gradlinigkeit

Emotionen

Härte

Leader

Weggefährten

Christoph Daum, Damaliger Cheftrainer bei Eintracht Frankfurt

Maik war eine Spielerpersönlichkeit, die für seine Mannschaft immer über das Spiel hinausgedacht und gehandelt hat. Er hat auf und außerhalb des Spielfeldes Verantwortung übernommen. Er ist ein Leader, der immer das Maximum bei sich und seinem Team anstrebt. Als kooperativer Teamplayer ist er vorbildlich ein Glücksfall für jeden Verein. Maik ist ein zuverlässiger und menschlich integrer Kämpfer und geht immer an seine Grenzen. Er ist ein Mitreißer und Entscheider, der seine Familie und Freunde wertschätzt. Es war für mich eine Freude, mit ihm zusammenarbeiten zu können.

Eduard „Ede“ Becker, damaliger Cheftrainer beim Karlsruher SC (jetzt Leiter Nachwuchsleistungszentrum)
Eduard „Ede“ Becker

Ich verfolge als Trainer die Philosophie, meinen Spielern Eigenverantwortung zu übertragen, und setze auf Persönlichkeiten im Team. Spieler bekommen bei mir einen gewissen Freiraum, solange sie es mit Leistung zurückzahlen. Ich hatte den Eindruck, dass Maik mit seiner Persönlichkeit diese Verantwortung annehmen, ein Team mitreißen und den KSC weiterbringen könnte. Natürlich war mir bewusst, dass ich im Hinblick auf seine Spielweise an der einen oder anderen Stelle auch Einfluss nehmen muss. Doch mir ist es lieber, einen Spieler zu haben, der auch mal dazwischenfährt und seine Kollegen aufweckt, als wenn mir die Mannschaft einschläft. Deswegen habe ich mich mit ihm zusammengesetzt.

Wir haben uns dann für unser erstes Gespräch auf halber Strecke auf einer Autobahnraststätte getroffen und beide relativ schnell das Gefühl gehabt, dass das passen könnte und wir gemeinsam was erreichen können. Es lief damals in Wolfsburg nicht mehr optimal für ihn. Er war unzufrieden. Daher überlegte er, etwas Neues zu machen und dafür auch einen Schritt zurückzugehen, um dann wieder neu anzugreifen. Sein Wechsel nach Karlsruhe erwies sich für beide Seiten als Glücksgriff. Wir stiegen auf und Maik konnte beweisen, was in ihm steckt: Einer, der alles gibt und der ein Team führen kann. Die Feiern rund um unseren Aufstieg sind Momente, die wir wohl alle nicht mehr vergessen werden. Doch auch in diesen Zeiten ist Maik immer bodenständig geblieben und nicht abgehoben. Er ist immer er selbst geblieben und hat sich nicht verbiegen lassen – eine Persönlichkeit, die ich sehr zu schätzen weiß.

Lars Stindl, Damaliger Mitspieler beim Karlsruher SC (jetzt Borussia Mönchengladbach)
Lars Stindl

Das Spannende und Schöne an unserem Beruf ist, dass wir Menschen persönlich kennenlernen dürfen, die andere nur aus der Öffentlichkeit kennen. Das Bild, das ich von Maik vor unserem Kennenlernen hatte, war natürlich durch seine extreme Spielweise und seine öffentliche Darstellung geprägt. Es hat sich schnell verändert, als wir eine persönliche Beziehung aufgebaut haben und uns richtig gut verstanden. Maik ist einfach ein super Typ, ein sehr positiver Mensch. Sowohl in der Mannschaft als auch privat kannst du viel Spaß mit ihm haben.

Maik war als Sportler immer sehr ehrgeizig und fleißig. Er hatte den unbedingten Willen zum Sieg und hat dem Erfolg alles untergeordnet – im Spiel ebenso wie im Training. Und er wusste, ein Team zusammenzuhalten, und hat zahlreiche Mannschaftsevents organisiert. Als Freund liegt mir sehr viel an seiner offenen, direkten Art. Er spricht auch unangenehme Dinge an, dabei immer sachlich und humorvoll. Deswegen springe ich auch sofort in die Bresche, wenn Maik falsch dargestellt wird. Sein Humor ist wirklich eine herausragende Eigenschaft. Ich bin mir nicht sicher, ob er es hören will: Maik ist in seinem Innern immer noch ein kleiner Junge. Er hat sich das Kind bewahrt, ich finde das überragend.


Presse

11.02.2016: Ich lernte, echte Freunde von falschen zu unterscheiden
Quelle: Berliner Kurier
17.01.2015: Raubein schiebt Kinderwagen
Quelle: Frankfurter Rundschau
25.12.2015: Ich war schon grenzwertig
Quelle: 11 Freunde
30.05.2014: Mach’s gut, Hase!
Quelle: Berliner Kurier
04.08.2011: Maik Franz über sein Rüpel-Image
Quelle: 11 Freunde
04.08.2011: Eigentlich ist er ganz nett
Quelle: 11 Freunde
11.06.2011: „Traditionsklubs faszinieren mich“
Quelle: Tagesspiegel
01.03.2010: Maik Franz, die Reizfigur
Quelle: Focus
28.10.2009: „Ich ignoriere Gomez“
Quelle: stern
09.05.2009: Der Sieger steht schon fest – KSC ole!
Quelle: Der Westen
29.10.2008: Auf dem Feld wird er zum Tier
Quelle: Express
19.03.2008: Die 10 meist gehassten Profis der Liga
Quelle: Bild
18.03.2008: Effe verteidigt Zoff-Franz
Quelle: Bild
17.03.2008: Maik Franz arbeitet mit der Materazzi-Methode
Quelle: Welt
17.03.2008 Ich bin der meist gehasste Spieler
Quelle: Bild
16.03.2008: Greift irgendwann wirklich der DFB ein?
Quelle: t-online
24.02.2008: Verbales Foulspiel nach dem Derby: Mario Gomez und Maik Franz
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
29.10.2008: Warum KSC-Raubein Franz einen Stuhl zertrat
Quelle: Welt